Abo
  • Services:

Nextcloud Talk: Videokonferenzen für Nextcloud vorgestellt

Mit der Open-Source-Software Nextcloud Talk können Anwender der Cloudlösung per Videotelefonie miteinander kommunizieren. Die Kommunikation erfolgt dabei natürlich verschlüsselt.

Artikel veröffentlicht am , Tim Schürmann/Linux Magazin/
Nextcloud Talk in Aktion.
Nextcloud Talk in Aktion. (Bild: Nextcloud)

Nach langen vorbereitenden Arbeiten hat das Team der freien Kollaborations- und Cloudlösung Nextcloud ein integriertes Videokonferenzsystem vorgestellt, das Nextcloud Talk heißt. Damit können Anwender unter dem entsprechenden Menüpunkt per Mausklick einen Videochat aufbauen.

Stellenmarkt
  1. Consors Finanz, München
  2. Dataport, Hamburg

Die eigentlichen Videodaten laufen per WebRTC-Standard durchs Netz und können mit dem H.265-Codec komprimiert werden. Zusätzlich zur Umsetzung im Browser gibt es für Android und iOS entsprechende Apps, sodass sich Videokonferenzen auch unterwegs führen lassen.

Über Nextcloud Talk können Anwender zudem Kalendereinladungen und -erinnerungen erhalten. Mit der Screensharing-Funktion können sich die Teilnehmer gegenseitig Inhalte präsentieren. Moderatoren können Teilnehmer einladen, stummschalten und wieder von der Konferenz ausschließen. Die Kommunikation ist sowohl Peer-to-Peer als auch Ende-zu-Ende verschlüsselt. Nextcloud Talk setzt Nextcloud 13 voraus, das sich allerdings derzeit noch im Beta-Test befindet.

Die Nextcloud-Entwickler haben für Videokonferenzfunktionen bisher mit den Machern von Spreed, der Struktur AG, zusammengearbeitet. Die Struktur AG wird von Nextcloud-Mitbegründer Niels Mache geleitet. Das Unternehmen bietet nun einen kostenpflichtigen Zugang zum "Spreed High Performance Backend" für Nextcloud Talk an. Über dieses lassen sich bandbreitenschonend und zuverlässig Videokonferenzen führen. Ein SIP-Gate erlaubt zudem den Beitritt zu einer Konferenz via Telefon. Die Preise beginnen bei 5.000 Euro pro Jahr plus einer Gebühr pro Teilnehmer. Bei bis zu 50 Benutzern kommen beispielsweise noch einmal 50 Euro pro Jahr und pro User obendrauf.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 12,99€ + 1,99€ Versand oder Abholung im Markt
  2. (-80%) 11,99€
  3. 14,99€ + 1,99€ Versand oder Abholung im Markt

ZappaF. 14. Jan 2018

Es gibt eine Community Version die nichts kostet und wo WebRTC auch tadellos funktioniert...

ZappaF. 14. Jan 2018

Wieso Dezentral? Stellen sie ihren eigenen Nextcloud Server in ihren Serverraum und...

PhilSt 13. Jan 2018

Bisher gibts einen XMPP-Chat mit Video-Option als Plugin, dazu muss man aber selbst...


Folgen Sie uns
       


Fünf smarte Lautsprecher von 200 bis 400 Euro im Vergleich

Link 300 und Link 500 von JBL, Onkyos P3, Panasonics GA10 sowie Apples Homepod treten in unserem Klangvergleich gegeneinander an. Die beiden JBL-Lautsprecher lassen die Konkurrenz blass aussehen, selbst der gar nicht schlecht klingende Homepod hat dann das Nachsehen.

Fünf smarte Lautsprecher von 200 bis 400 Euro im Vergleich Video aufrufen
Hasskommentare: Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?
Hasskommentare
"Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?"

Hannes Ley hat vor rund anderthalb Jahren die Online-Initiative #ichbinhier gegründet. Die Facebook-Gruppe schreibt Erwiderungen auf Hasskommentare und hat mittlerweile knapp 40.000 Mitglieder. Im Interview mit Golem.de erklärt Ley, wie er die Idee aus dem Netz in die echte Welt bringen will.
Ein Interview von Jennifer Fraczek

  1. Nutzungsrechte Einbetten von Fotos muss nicht verhindert werden
  2. Bundesnetzagentur UKW-Abschaltung abgewendet
  3. Drupalgeddon 2 115.000 Webseiten mit Drupallücken übernommen

Razer Blade 15 im Test: Schlanker 15,6-Zöller für Gamer gefällt uns
Razer Blade 15 im Test
Schlanker 15,6-Zöller für Gamer gefällt uns

Das Razer Blade 15 ist ein gutes Spiele-Notebook mit flottem Display und schneller Geforce-Grafikeinheit. Anders als im 14-Zoll-Formfaktor ist bei den 15,6-Zoll-Modellen die Konkurrenz aber deutlich größer.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Gaming-Notebook Razer packt Hexacore und Geforce GTX 1070 ins Blade 15
  2. Razer Blade 2017 im Test Das beste Gaming-Ultrabook nun mit 4K

KI in der Medizin: Keine Angst vor Dr. Future
KI in der Medizin
Keine Angst vor Dr. Future

Mit Hilfe künstlicher Intelligenz können schwer erkennbare Krankheiten früher diagnostiziert und behandelt werden, doch bei Patienten löst die Technik oft Unbehagen aus. Und das ist nicht das einzige Problem.
Ein Bericht von Tim Kröplin

  1. Medizintechnik Künstliche Intelligenz erschnüffelt Krankheiten
  2. Dota 2 128.000 CPU-Kerne schlagen fünf menschliche Helden
  3. KI-Bundesverband Deutschland soll mehr für KI-Forschung tun

    •  /